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Studie Dichtesprung
(Direktauftrag 2014-2015)










Chancen und Risiken der Verdichtung in fein parzellierten Bebauungsstrukturen

In Zusammenarbeit mit dem AfS (Amt für Städtebau Zürich), wurden drei prototypische Verdichtungsstrategien in einem fein parzellierten, städtischen Raum mit heterogener Eigentümerstruktur und Baurechtssituation auf ihre Leistungsfähigkeit und die zu erwartenden konkreten, räumlichen Qualitäten geprüft. Dabei wurden drei Ansätze zur schrittweisen Erhöhung der Dichte auf 280% AZ konsequent bis zur Etappierung durchgeplant und die Abstands-Problematiken gegenüber den bestehenden, gemischten Bebauungsstrukturen evaluiert:
Fragmentierten Blocks, Blockränder und hybriden Strukturen (angewandte Regelspezifizierung für Sockelgeschosse sowie die neu erlaubten 5. bis 8. Obergeschosse)

Als alternativer Weg wurde ein Kompensationsmodell entwickelt, welches das Grundeigentum und den Besitz des Lebensraumes räumlich voneinander loslöst. Diese Unter- suchung deckt auf, wie unser Verständnis und Umgang mit Besitz, den Planungsablauf und somit die Entwicklung des städtischen Raumes prägt. Können mehrere Eigentümer (z.B. über Anreizsysteme) zu einer gemeinsamen Neubebauung ihrer Grundstücke motiviert werden, steigt nicht nur die Planungsfreiheit in der Konzeption der neuen Struktur, es entstehen komplett neue Möglichkeiten zur Schaffung kollektiver Infrastrukturen und Räume wie Schulen oder Parkanlagen.

Die gezeigten Gebäude und Parzellenstrukturen sind fiktiv.